Die Sommersonnenwende konnte bei uns heuer wieder auf dem Rubenbauergelände, das uns die Familie Rubenbauer seit 2012 freundlicherweise zur Verfügung stellt, gefeiert werden. Einen Tag nach Johanni durfte wieder ein großes Johannisfeuer gemacht werden, nach dem kleinen Feuer letztes Jahr in einer Feuerschale bei der Kirche. Doch auch dieses Jahr war die Waldbrandgefahr so groß, dass die Feuerwehr ein paar große Holzbalken aus dem von der KjG aufgeschichteten Haufen entfernen musste. Wir danken für die Unterstützung der Feuerwehr Gailoh und Amberg, die es uns überhaupt ermöglicht haben, diese Feier zu begehen.
Doch von Anfang an. Noch um 18 Uhr sahen viele Jugendliche besorgt auf ihre Smartphones. Es war keine Spiele-App, die geöffnet war, sondern die Wetter-App. Es sah gar nicht gut für uns aus. Ein großes Regengebiet kam direkt auf uns zu. Viele redeten schon vom Supergau. Die Ausgaben für die Bierbankgarnituren, Kühlwagen, Toiletten und natürlich die Verpflegung mussten ja bezahlt werden. Dann plötzlich kam die Wende. Das Regengebiet teilte sich und wir wurden verschont.
Es kamen immer mehr Familien und wir wurden regelrecht überrannt. Am Ende waren es um die 400 Erwachsene und Kinder, die das Ereignis besuchten. Die zahlreichen Besucher wurden von der KjG mit Getränken, Bratwürsten, Käse, Grillkäse und Mais von den vielen Helfern bestens versorgt. Um 21 Uhr wurde dann das Feuer von drei KjGlern und Pfarrer Berzl, der dieses danach segnete, entzündet. Die Kinder nutzen die vielen Erdhügel am Gelände als Abenteuerspielplatz.
Die Sonnwendfeier ist ein alter Brauch, der in vielen Kulturen schon lange vor dem Christentum gepflegt wurde. Man dachte in der Jahresmitte daran, dass sich im Leben der Menschen Licht und Dunkel begegnen.
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